Im Jahre 1869 begann der gelernte Windenschmied Wilhelm Hönscheid – aus dem Siegerland – eine eigene Windenfabrikation im Osterbusch in Remscheid.

Mit der späteren Hilfe seiner vier Söhne stellte er Holzschaftwinden in reiner Handarbeit her.

Das in der heimischen Mühle im Siegerland vorgefertigte Fachwerkhaus diente der Familie als Wohnung und das als Schmiede ausgebaute Kellergeschoß als Werkstatt.

Während des 1. Weltkrieges ruhte der Betrieb, da alle vier Söhne eingezogen wurden.

Peter und Fritz Hönscheid führten nach dem Kriege die Firma „Gebr. Hönscheid" weiter. Sie schafften nach und nach kleinere Maschinen an und legten so den Grundstein für eine serienmäßige Produktion ihrer Holzschaftwinden. Die Getriebeteile wurden in der eigenen Schmiede handgemacht und später aus den umliegenden Gesenkschmieden bezogen

Peter Hönscheid (* 1876 + 1969), hatte zwei Söhne und zwei Töchter, wovon der jüngere Sohn, Peter Hönscheid jr., vor dem zweiten Weltkrieg in die Firma eintrat, während sein Bruder Karl für eine bedeutende Remscheider Werkzeug-Firma schon damals ganz Europa bereiste.

Peter Hönscheid errichtete den ersten Anbau für die immer größer werdende Holzbearbeitung.

Wiederum wurden beide Söhne zum Krieg eingezogen und nur Karl Hönscheid kehrte lebend zurück. Nach den Wirren der Nachkriegszeit und der Währungsreform trat er als Teilhaber in die Firma ein.
Man begann zunächst mit dem Wiederaufbau durch Erstellen einer neuen Werkshalle mit gemeinsamer Hilfe der übriggebliebenen Betriebsangehörigen.
Das Produktionsprogramm wurde durch die 1949 genormte DIN-Stahlwinde erheblich erweitert und ein umfangreiches Handelsprogramm aufgestellt.
Die rasante technische Einwicklung erlaubte die Anschaffung der ersten Verzahnungs- und Drehmaschinen.

Nach und nach erweiterte man den Betrieb, und als man damit begann, die Getriebeteile zu fräsen, wurde 1972 der Anbau der Fräserei notwendig.

Nach Beendigung seines Studiums an der TH Karlsruhe übernahm Dipl. rer. pol. techn. Klaus Hönscheid die Leitung des Betriebes.

Durch die weitere konsequente Umstellung von geschmiedeten Getriebeteile auf ausschließlich selbst gefräste Zahnstangen, Zahnräder und Ritzel wurde in einem Entwicklungsprozeß die Qualität immer weiter verbessert. Die Anschaffung immer moderner und rationeller arbeitender Automaten ermöglichte den heutigen hohen Qualitätsstand und waren die Voraussetzung dafür, auch auf dem heute hart umkämpften Markt erfolgreich zu sein.
Aus dem Grundmodell der DIN-Stahlwinden wurden mehr und mehr Geräte für die verschiedensten Einsatzzwecke entwickelt.

Heute sind wir in der Lage, nach Zeichnung oder Kundenwünsche alle Problemlösungen anzubieten, die unseren Bereich Zahnstangenwinden betreffen.

Um gleichbleibende, hochwertige Qualitätsprodukte zuverlässig liefern zu können, ist Flexibilität und Engagement guter Mitarbeiter unerläßlich. Ein in Jahren zusammengewachsenes Team ist der Geschäftsleitung freunschaftlich verbunden und garantiert so mit den Erfolg unseres Familienunternehmens.